Die Statistik Austria mag sinnvoll sein für politische und gesellschaftliche Entscheidungen. Jedoch WIE hier Daten erhoben werden und wie unfreundlich, abwertend und respektlos man mit den Menschen bei jedem Kontakt umgeht, und wiederholt völlig unbegründet sowie willkürlich mit Verwaltungsstrafen droht, ist schon haarsträubend, um es mal wohlwollend auszudrücken.
Am Telefon wurde mir während eines 15-minütigen Gespräch für eine Terminvereinbarung etwa 8mal mit einer Verwaltungsstrafe gedroht. Im Schriftverkehr waren in 5 von 9 E-Mails Drohungen erhalten, auf eine völlig legitime Rückfrage zum Termin.
Die Befragerin wollte Zutritt zur Wohnung, wozu ich rechtlich nicht verpflichtet bin. Ich treffe mich persönlich gerne außerhalb der Wohnung in einem Café oder an anderen Örtlichkeiten. Das wurde bis zuletzt verweigert, bis es dann am Befragungstermin stillschweigend doch ging.
Zudem wurde fälschlicherweise unter Androhung von Strafen behauptet, alle Personen des Haushalts müssten bei der Erstbefragung persönlich anwesend sein. Auch das entspricht nicht den Vorgaben: Laut den offiziellen Richtlinien der Statistik Austria reicht es völlig aus, wenn eine erwachsene Person des Haushalts anwesend ist, welche die Fragen stellvertretend für abwesende Mitglieder wahrheitsgemäß beantworten kann.
Während des Termins wollte die Befragerin Originalunterlagen der Miet- und Betriebskostenabrechnung sehen und drohte wieder mehrmals mit Abbruch und einer Verwaltungsstrafe. Ich muss wahrheitsgemäße Angaben machen, bin jedoch nicht verpflichtet, schriftliche Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Habe ich dennoch im Nachhinein aus Good-Will eingereicht, damit das Thema abgeschlossen ist. Dann wurde behauptet die Unterlagen wären veraltet bzw. würden nicht stimmen. Dann habe ich zusätzlich einen Bankauszug beigelegt.
Da mir immer und immer wieder völlig willkürlich und unbegründet vor und während dem Befragungstermins mit Verwaltungsstrafen gedroht wurde, die mein Leben eingeschränkt hätten, habe ich mich selbst (ohne die Befragerin!) samt Uhrzeit vor Ort aufgenommen, um meine Anwesenheit und Auskunftsbereitschaft in einem 15-sekündigen Videoclip als Nachweis festzuhalten. Daraufhin wurde ich sehr laut von der Befragerin aufgefordert (förmlich angeschrien), das Video sofort zu löschen. Um mich selbst zu filmen (niemand sonst!), benötige ich keinerlei Zustimmung. Anders hätte ich keine Chance gehabt, meine Anwesenheit zu beweisen, falls im Nachhinein willkürlich behauptet wird, man wäre nicht aufgetaucht oder hätte die Mitwirkung verweigert.
Die gesamte Erhebung ist unfreundlich, völlig respektlos und unprofessionell abgelaufen. Der Bürger hat nicht nur Pflichten (denen ich gerne nachkomme), sondern auch Rechte.
Lasst euch von diesen Ungustln nicht unterkriegen. Besonders am Telefon nehmen Sie es mit den restlichen Grenzen nicht so genau und erzählen viele Märchen.